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ARCHIV PDF Teil I: Saisonen
1996/97 bis 2004/05
264 Rezensionen von operinwien.at plus Anhang mit Beiträgen
zur (jüngeren) Wiener Operngeschichte.
Details unter ->weiter |
Premiere
Theater a.d. Wien: „La Calisto“
(16.9.26) Lustvolles Treiben von Göttern und Nymphen auf der Bühne des
Theaters an der Wien: Die erste Opernpremiere der neuen Saison war
Francesco Cavallis „La Calisto“ gewidmet.
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Staatsoper:
„Adriana Lecouvreur“
(14.9.26) Vor dem tödlichem Duft dieser vergifteten Veilchen
muss sich niemand im Publikum fürchten: Francesco Cileas
„Adriana Lecouvreur” bietet großes „Opernkino“
ohne gesundheitliche Nebenwirkungen.
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Staatsoper:
„Le nozze di Figaro“
(12.9.26) Die Staatsoper rundet den Saisonstart mit Mozart ab.
Die zweite Vorstellung von „Le nozze di Figaro“
im Rahmen der aktuellen Aufführungsserie bescherte dem Publikum
einen unterhaltsamen Abend.
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Staatsoper:
„Don Carlo“
(7.9.26) Eine Saison lang hat sie pausiert, jetzt ist sie wieder
da: Die Wiener Staatsoper hat Kirill Serebrennikovs Umdeutung
von Giuseppe Verdis „Don Carlo“ auf den Spielplan
gesetzt. Programmatisch wurde am Freitag damit sogar die Saison
eröffnet. Die zweite Vorstellung folgte am Montag – dieser
sind die nachstehenden Anmerkungen gewidmet.
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Wiener
Opernsommer: „Carmen“
(16.7.26) Der Wiener Opernsommer holte heuer Sevilla nach Wien:
Am Heumarkt spielte es „Carmen“ und das Areal des
Wiener Eislaufvereins wurde zur „Stierkampfarena“.
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Staatsoper:
„Die Zauberflöte“
(24.6.26) Die Saison 2025/26 nähert sich ihrem Ende. An der
Staatsoper hat man tourismusaffin noch eine „Zauberflöten“-Serie
angesetzt –
und viel schiefgehen kann dabei ohnehin nicht. Papageno gewinnt
immer, artikuliert er doch drei ganz wesentliche Grundbedürfnisse
menschlichen Daseins: Essen, Trinken, Lieben.
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Museumsquartier
Halle E: „Parsifal“
(19.6.26) Am Schluss breitet die computeranimierte weiße Taube
ihre Schwingen aus – und der neugekrönte Gralskönig entschwebt
in die Bühnenhöhe der Halle E des Museumsquartiers. Wer sein
Gemüt gerne an Devotionalien labt, hat sich dieser bildkräftigen
Deskriptivität schwer entziehen können: zwischen Kitsch und
Gott passt manchmal nicht einmal das dünnste „Blatt“.
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Staatsoper:
„Animal Farm“
(16.6.26) An der Staatsoper machen Tiere wieder Revolution.
Alexander Raskatovs Oper „Animal Farm“, basierend
auf dem gleichnamigen Roman von George Orwell, ist für vier
Vorstellungen ins Repertoire zurückgekehrt. Besucht wurde die
zweite Aufführung der laufenden Serie.
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Staatsoper:
„Götterdämmerung“
(14.6.26) Ob dem Sven-Eric Bechtolf-„Ring“ mit dieser
„Götterdämmerung“ das letzte Stündlein geschlagen
hat, weiß nur das sprichwörtliche Mäuschen, dessen Urahnen seit
1869 die Direktionsräume der Staatsoper bewohnen. Aber die haben
dort schon an so vielen Verträgen genagt, dass es ihnen herzlich
egal ist, ob gerade Sonntag oder Mon(d)tag ist.
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Premiere
Volksoper: „Hoffmanns Erzählungen“
(7.6.26) Jaques Offenbachs „Hoffmanns Erzählungen“
galt die letzte Premiere der laufenden Saison an der Volksoper.
Der Gesamteindruck war wenig verheißungsvoll: musikalisch mäßig,
szenisch karg – sozusagen ein Hoffmann auf „Entziehungskur“.
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Premiere
Kammeroper: „Lady Magnesia“ / „Zweimal
Alexander“
(2.6.26) Nichts scheint Ehemänner mehr zu beunruhigen, als eine
mögliche Untreue der Gemahlin. Diesen Eindruck vermitteln zumindest
zwei Einakter, mit denen das MusikTheater an der Wien seine
Präsenz in der Wiener Kammeroper für erste beendet.
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Staatsoper:
„Siegfried“
(30.5.26) Siegfried – und noch drei Ausrufezeichen dahinter:
Andreas Schager gibt seine Paraderolle wieder an der Staatsoper.
Naiv-juvenile Komödiantik paart sich mit schier unerschöpflichen
tenoralen Kraftreserven, wenn der Sänger von Mimes Schmiede
bis zum Brünnhildenfelsen marschiert und so „nebenbei“
noch einen Riesenwurm aus der Welt schafft.
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Staatsoper:
„Die Walküre“
(25.5.26) Pfingstmontag mit frühsommerlichen Temperaturen –
und der erste „Ring“-Durchgang der laufenden Saison
an der Wiener Staatsoper ist bei der „Walküre“ angekommen.
Eine Reihe an Rollendebüts schürten die Neugierde ebenso wie
allerhand Gerüchte: angeblich droht dem Staatsopernpublikum
bald ein neuer „Ring“.
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Konzertante
Aufführung
Theater a.d. Wien:
„Ariodante“
(20.5.26) Schottische Doppelhochzeit im Theater an der Wien:
Ariodante und Ginevra, Lurcanio und Dalinda haben sich
gefunden und die Intrige des Polinesso ist gescheitert. Im Haus
an der Linken Wienzeile erfreute Georg Friedrich Händels „Ariodante“
in einer konzertanten Aufführung das zahlreich erschienene Publikum.
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Premiere
Staatsoper: „Le pecheurs de perles“
(14.5.26) Die Wiener Staatsoper hat mit ihrer letzten Premiere
in der laufenden Saison ihr Repertoire erweitert: Georges Bizets
Oper „Les Pêcheurs des Perles“ erlebte die Erstaufführung
im Haus am Ring.
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Premiere
Theater a.d. Wien: „Stiffelio“
(13.5.26) Das MusikTheater an der Wien beschließt die Saison
mit Giuseppe Verdis „Stiffelio“. Leider wurde einem
der Premierenabend durch ein viel zu laut aufspielendes Orchester
vergällt – und was die Inszenierung betrifft: Stiffelio
als Jazz-Trompeter in die Handlung einzuführen und ihn am Schluss
von Mafiosi ermorden zu lassen war wieder einmal der typische
„Regie-Nonsense“.
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Premiere
Volksopernstudio im MuTH: „La clemenza di Tito“
(8.5.26) Dieser „Titus“ schmeckte nach Pfefferminze,
aber nur sehr dezent. Das Opernstudio an der Wiener Volksoper
hat sich für zwei Abende im MuTH einquartiert, um dort Wolfgang
Amadeus Mozarts „La clemeza di Tito“ in einer adaptierten
Fassung aufzuführen.
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Staatsoper:
„L'elisir d'amore“
(5.5.26) Die Staatsoper servierte eine Bouteille „Liebestrank“
– und auf dem Etikett stand ein Name, den man dort nicht
vermuten würde: Michael Spyres. Nun ist Spyres zwar nicht unter
die Winzer gegangen, aber er scheint ein wenig Urlaub in Italien
zu machen, und das Publikum darf ihm dabei zuschauen und vor
allem zuhören.
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Staatsoper:
„Salome“
(4.5.26) Prinzessin Salome tritt in der Staatsoper wieder an,
um ihre Gelüste am Kopf des Jochanaan zu stillen. Mit Lidia
Fridman stand ein Shootingstar des gegenwärtigen Opernbetriebs
auf der Bühne – und ihre aparte, mit einer gewissen Unnahbarkeit
umflorte Erscheinung passte in die Inszenierung von Cyril Teste,
die aus dem erotisch-dekadenten „Orientalismus“
eines Richard Strauss ein kühles, traumatagespicktes „Society-Drama“
macht.
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Staatsoper:
„Der
fliegende Holländer“
(29.4.26) An der Wiener Staatsoper ankert nach längerer Abwesenheit
wieder einmal der „Fliegende Holländer“. Bei seinem
letzten Besuch in Wien 2021 ist er nach zwei Vorstellungen in
einen COVID-Lockdown geraten, und ward dann nicht mehr gesehen.
Aber er scheint die Pandemie gut überstanden zu haben.
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Staatsoper:
Solistenkonzert Michael Spyres
(28.4.26) Die Staatsoper lud am Dienstagabend zum Solistenkonzert
von Michael Spyres. Spyres präsentierte ein anspruchsvolles
Programm mit Liedern von Ludwig van Beethoven, Richard Wagner,
Gustav Mahler, Richard Strauss und Erich Wolfgang Korngold.
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Staatsoper:
„Simon Boccanegra“
(24.4.26) Von 1882 bis 1990: 87 Vorstellungen, von 2002 bis
2026: 102 Vorstellungen. Ein Blick in das Online-Staatsopernarchiv
beweist: „Simon Boccanegra“ ist im neuen Jahrtausend
im Haus am Ring öfter gespielt worden, als in all den Jahrzehnten
zuvor.
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Staatsoper:
„Tosca“
(18.4.26) Während das Opernpublikum am ersten lauen Frühlingsabend
des Jahres zur „Tosca“ strömte, trotteten an der
Staatsoper die Teilnehmer des „Vienna 5K“ vorbei:
ein Fünf-Kilometer-Lauf entlang der Ring-Straße, im Rahmenprogramm
des Vienna City Marathons gelistet.
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Staatsoper:
„Tosca“
(12.4.26) Anna Netrebko beherrschte die erste von vier angesetzten
„Tosca“-Vorstellungen im Haus am Ring mit üppigem
Sopran und starker Bühnenpräsenz.
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Premiere
Theater a.d. Wien: „Alessandro nell'Indie“
(10.4.26) Im Theater an der Wien sind wieder hohe Herrschaften
zu Gast. Dieses Mal ist es Alexander der Große. Sein Feldzug
nach Indien hat einige Verwirrung in der dortigen High Society
ausgelöst, die er mit aufklärerischem Großmut zu befrieden weiß.
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Staatsoper:
„Parsifal“
(2.4.26) Osterzeit ist „Parsifal“-Zeit – auch
an der Wiener Staatsoper. Am Gründonnerstag ging die erste von
drei geplanten Aufführungen über die Bühne. Ihr fehlte
aber noch der Festtagsglanz.
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Premiere
im Livestream
Schönbrunner Schlosstheater: „Cosi fan tutte“
(25.3.26) Die mdw – Universität für Musik und darstellende
Kunst Wien (Institut für Gesang und Musiktheater) spielte vier
Vorstellungen von „Cosi fan tutte“ im Schönbrunner
Schlosstheater und wirbelte den Gefühlshaushalt von Dorabella
und Fiordiligi, von Ferrando und Guglielmo durcheinander.
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Staatsoper:
„Le grande macabre“
(20.3.26) An der Staatsoper entsteigt er wieder seiner Gruft:
der große Makabre Nekrotzar. Es handelt sich um die erste Reprise
von „Le Grand Macabre“ nach der Premiere im Herbst
2023. Vier Vorstellungen sind angesetzt, besucht wurde die zweite
Vorstellung der laufenden Serie.
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Premiere
Kammeroper: „Medea“ (Projekt)
(17.3.26) Die neueste Produktion in der Kammeroper widmet sich
der starken Kolchisfrau Medea. Musik- und Sprechpassagen unterschiedlichster
Herkunft wurden zu einem knapp eindreiviertel Stunden langen,
pausenlosen „Musiktheaterprojekt“ montiert.
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Premiere
Staatsoper: „La clemenza di Tito“
(9.3.26) Wenig Glanz verbreitete die Neuinszenierung von „La
clemenza di Tito“ an der Wiener Staatsoper. Die mit tänzerischem
Aktionismus übertünchte „Insuffizienz“ der Inszenierung
von Jan Lauwers sowie mäßige Gesangsleistungen summierten sich
zu einem langweiligen Premierenabend.
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Staatsoper:
„Nabucco“
(5.3.26) Die dritte Vorstellung der laufenden „Nabucco“-Serie
an der Wiener Staatsoper wurde mit Spannung erwartet. Wird Anna
Netrebko singen? Ja, sie wird!
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Staatsoper:
„Nabucco“
(2.3.26) Wenn Anna Netrebko kurzfristig absagt, ist Feuer am
Dach: Die Staatsoperndirektion kommt ins „Schwitzen“
und der Gefühlshaushalt des Publikums ins „Kochen“.
So geschehen bei der zweiten Vorstellung der aktuellen „Nabucco“-Aufführungsserie
an der Wiener Staatsoper.
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Premiere
Theater an der Wien: „L'opera seria“
(28.2.26) Das Theater an der Wien hat den Februar mit einer
vergnüglichen Opernparodie von Florian Leopold Gassmann ausklingen
lassen. „L’opera seria“ nimmt nach allen Regeln
der Kunst die Opera seria und den Opernbetrieb auf die Schaufel.
Die Premiere war vorzüglich gearbeitet und ein voller Erfolg.
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Staatsoper:
„Ariadne auf Naxos“
(25.2.26) Der reichste Mann von Wien hat schon sublimere Genüsse
serviert, als er mit dieser Vorstellung von „Ariadne auf
Naxos“ seinen Gästen aufzutischen beliebte. (Berichtet
wird von der dritten und letzten Vorstellung der aktuellen Aufführungsserie
an der Staatsoper.)
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Staatsoper:
„Carmen“
(21.2.26) Dem Wetter nach hätte es eigentlich „La Wally“
spielen müssen: Auf das Schneechaos am Freitag folgte bei Tauwetter
am Samstag ein Tag der Dachlawinen. Weil aber die Staatsoper
ihre Saisonen sinnvoller Weise nicht nach den meteorologischen
Vorhersagen des hundertjährigen Kalenders plant, stand „Carmen“
auf dem Programm.
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Premiere
Staatsoper: „Luisa Miller“
(7.2.26) Giuseppe Verdis „Luisa Miller“ ist ein
seltener Gast auf Wiener Opernbühnen. Zuletzt konnte man dem
Werk 2001 beim Wiener Klangbogen Festival im Theater an der
Wien begegnen. Die überschaubare Aufführungsgeschichte an der
Wiener Staatsoper beginnt mit der Erstaufführung 1974 und endet
im Jahr 1990. Nun wurde dort eine längst überfällige Neubelebung
gewagt.
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Konzertante
Aufführung
Theater a.d. Wien:
„Giulio Cesare in Egitto“
(4.2.26) Bei einer Aufstellung der beliebtesten Händel-Opern
würde „Giulio Cesare in Egitto“ wahrscheinlich auf
einem der ersten Plätze landen. Und wenn dann noch einer der
derzeit gefeiertsten Countertenöre in der Titelpartie auf der
Bühne steht: Herz, was begehrst du mehr? ->weiter |
Staatsoper:
„La traviata“
(1.2.26) An der Staatsoper ist für drei Vorstellungen Simon
Stones Inszenierung von „La traviata“ zurückgekehrt,
die ihre szenische Nachhaltigkeit vor allem aus dem unermüdlichen
Einsatz der Drehbühne gewinnt. ->weiter |
Konzertante
Aufführung
Theater a.d. Wien:
„La morte d'Orfeo“
(28.1.26) Einen Ausflug in die Frühzeit der Oper ermöglichte
das Theater an der Wien mit einer konzertanten Aufführung von
Stefano Landis „La morte d’Orfeo“.
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Konzertante
Aufführung
Konzerthaus:
„L'uomo femmina“
(25.1.26) „Vedi vedi quel coniglio“ – nein,
mit „Alice im Wunderland“ hat das nichts zu tun.
Dieses Kaninchen wurde bereits im 18. Jahrhundert gejagt, im
Jahr 1762, in Venedig. Aber keine Sorge, dem Kaninchen passiert
nichts, die beiden jagenden Damen Cassandra und Ramira bringen
eine fettere Beute mit nach Hause: nämlich zwei Männer!
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Premiere
Theater an der Wien: „Benamor“
(23.1.26) Zarzuela-Klänge erwärmen den Wiener Jänner-Frost und
im Theater an der Wien knistern erotisch exotische Begierden:
denn der Sultan von Persien ist kein Mann und seine Schwester
ist keine Frau!
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Staatsoper:
Solistenkonzert Nadine Sierra
(22.1.26) Nadine Sierra lud in der Staatsoper zu einem Arien-
und Liederabed. Der erste Teil war Arien von Donizetti, Mozart,
Puccini und Verdi gewidmet, nach der Pause folgten (Kunst-)Lieder
aus Spanien und Lateinamerika.
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Staatsoper:
„Idomeneo“
(19.1.26) An der Staatsoper hat man sich nach sieben Jahren
wieder an Mozarts „Idomeneo“ erinnert. Die zweite
von vier Vorstellungen schleppte sich aber dahin, als würde
die von Troja heimkehrende Flotte der Griechen von Flaute zu
Flaute dümpeln.
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Staatsoper:
„Manon“
(9.1.26) In der ersten von vier angesetzten „Manon“-Vorstellungen
brillierte Benjamin Bernheim als Des Grieux in einem sonst gesanglich
mäßigen Umfeld, das auch die Sängerin der Titelpartie einschloss.
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Staatsoper:
„Die Fledermaus“
(31.12.25) Vergnüglich ist das Jahr an der Wiener Staatsoper
mit der „Fledermaus“ ausgeklungen. Diana Damrau
und Jonas Kaufmann gaben ihre Hausdebüts als Rosalinde und Eisenstein,
am Pult feierte Markus Poschner seinen Einstand. Gemeinsam mit
bewährten Ensemblekräften und einem kabarettgeeichten „Frosch“
sorgten sie für eine erfrischende Silvestervorstellung.
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Staatsoper:
„La bohème“
(25.12.25) Am Christtag lud die Staatsoper zur vierten und letzten
Vorstellung einer „La bohème“-Serie, in der Juan
Diego Flórez sein Wiener Debüt als Rodolfo gegeben hat - ein
Rodolfo, der sich in seiner Profession mehr als Lyriker, denn
als Dramatiker empfahl.
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Konzertante
Aufführung
Theater an der Wien: „Der Stein der Weisen oder
Die Zauberinsel“
(20.12.25) Ein Jahr vor der „Zauberflöte“ wurde
am Freihaustheater auf der Wieden das Singspiel „Der Stein
der Weisen oder Die Zauberinsel“ uraufgeführt. In einer
konzertanten Aufführung im Theater an der Wien konnte sich das
Publikum jetzt selbst ein Bild davon machen, ob und wie stark
dieses Werk als Vorbild für die „Zauberflöte“ gedient
haben könnte.
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Premiere
Staatsoper: „Fidelio“
(16.12.25) Das Aussortieren bewährter Produktionen an der Wiener
Staatsoper geht munter weiter. Jetzt hat es den Otto Schenk’schen
„Fidelio“ erwischt. Nikolaus Habjan durfte mit seinen
Puppen Beethoven an die Hand gehen. Das Ergebnis war nicht frei
von Banalitäten und hat vor allem eine Frage aufgeworfen: Sollte
es im „Fidelio“ nicht zuallererst um Menschen (!)
gehen?
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Staatsoper:
„Elektra“
(14.12.25) Von der Familienoper „Vincent“ im Theater
an der Wien als Nachmittagsvorstellung ging es weiter in die
Staatsoper zum nächsten Einakter: Dort lockte die Richard Strauss’sche
„Elektra“ mit dem Rollendebüt von Nina Stemme als
Klytämnestra viel Stammpublikum ins Haus.
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Uraufführung
Theater an der Wien: „Ich bin Vincent! Ich habe keine
Angst“
(14.12.25) Wie schon in den letzten Jahren hat das MusikTheater
an der Wien im Dezember eine „Familienoper“ produziert.
Dieses Mal gab es sogar eine Uraufführung: „Ich bin Vincent!
Und ich habe keine Angst“.
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Staatsoper:
„Véc Makropulos“
(6.12.25) Barocke Könige und Königinnen und jetzt noch die unsterbliche
Elina Makropulos: Alles drängt zum Weihnachtsshopping in die
Wiener Innenstadt. Abends geht sich dann noch ein Opernbesuch
aus – und Leos Janàceks „Véc Macropulos“ bekommt
man wirklich nicht jeden Tag zu hören.
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Premiere
Kammeroper: „L'Orontea“
(2.12.25) Orontea, Königin von Ägypten, ist derzeit auf Staatsbesuch
in Wien. Sie residiert samt ihrer frivolen Hofgesellschaft in
der Kammeroper. Ihre erste öffentliche Audienz wurde von den
Anwesenden mit Wohlgefallen aufgenommen. Ihr Auftreten war zwar
nicht ganz „jugendfrei“, aber von erfrischender
Harmlosigkeit.
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Staatsoper:
„Dialogues des Carmélites“
(29.11.25) Zwischen Christkindlmarkt-Punsch und dem ersten Einkaufssamstag
vor Weihnachten hat die Wiener Staatsoper noch eine Portion
„Existentialismus“ bereitgestellt: Die „Dialogues
des Carmélites“ von Francis Poulenc standen auf dem Spielplan.
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Konzertante
Aufführung
Theater an der Wien: „Poro, Re dell'India“
(25.11.25) „Nach Indien entführt Georg Friedrich Händel
das Publikum mit seiner Oper „Poro, Re dell’Indie“.
Bei einer konzertanten Aufführung im Theater an der Wien fungierten
Max Emanuel Cencic und Julia Lezhneva als kundige Reiseleiter,
um den Besuchern an einem kalten, verregneten Novemberabend
mit Händelscher Exotik das Gemüt zu erwärmen.
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Staatsoper:
„Lucia di Lammermoor“
(22.11.25) Die Wiener Staatsoper spielt aktuell „Lucia
di Lammermoor“ in durchwegs neuer Besetzung. Dergleichen
weckt großes Interesse und Erwartungen. An der Szene hat sich
allerdings nichts geändert: Der Frost hält Schottland nach wie
vor in eisigem Griff.
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Österreichische
Erstaufführung
Theater a.d. Wien: „Alice in Wonderland“
(17.11.25) Viele Gänseblümchen pflückt diese Alice nicht: Bei
der Österreichischen Erstaufführung im Theater an der Wien entpuppte
sich Unsuk Chins „Alice in Wonderland“ als emotional
karges, wenig mitreißendes Musiktheater.
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Staatsoper:
„Faust“
(12.11.25) Das wäre ein Inszenierung des „Faust“,
würde sich die mephistophelische Verjüngung des Herrn Doktor
magischer Weise auch im anwesenden Publikum manifestieren: Jeder
Achtzigjährige verließe dann die Staatsoper als schnittiger
Jüngling – und das Haus am Ring wäre ob solcher inszenatorischer
Wundertat auf Jahre hinaus ausverkauft. Aber solche Wunder sind
nicht einmal einem „Theaterabenteurer“ wie Frank
Castorf gegönnt.
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Staatsoper:
„Don Giovanni“
(4.11.25) Don Giovanni ist unverwüstlich. Selbst wenn ihn eine
Inszenierung buchstäblich in die „Wüste“ schickt.
Die schwarzen Lavafelsen auf der Staatsopernbühne sind vielleicht
ein Leckerbissen für Vulkanologen, für Opernbesucher hält sich
ihr Reiz in Grenzen. Aber wenn das Staatsoperorchester in Spiellaune
ist, muss man ja nicht hinschauen.
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Staatsoper:
„Pelléas et Mélisande“
(27.10.25) Die Aufführungsgeschichte von „Pelléas et Mélisande“
an der Wiener Staatsoper ist überschaubar. Die aktuelle Produktion
aus dem Jahr 2017 wurde nur neun Mal gespielt, um dann im Depot
zu verschwinden. Nach acht Jahren hat man sich an sie erinnert
und jetzt eine Wiederaufnahme „arrangiert“.
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Staatsoper:
„Die Entführung aus dem Serail“
(24.10.25) „Die Entführung aus dem Serail“ in der
Inszenierung von Hans Neuenfels liegt der Staatsoperndirektion
augenscheinlich am Herzen. Seit der Premiere 2020 ist kein Jahr
ohne Aufführungsserie vorübergegangen.
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Neue
Oper Wien im Museumsquartier: „Eurydice- Die Liebenden,
blind“
(21.10.25) Orphée und Eurydice – der „Urmythos“
des abendländischen Musiktheaters ist um eine Facette reicher.
Manfred Trojahn nimmt in seiner Oper „Eurydice –
Die Liebenden, blind“ einen Perspektivenwechsel vor: Er
rückt Eurydice in den Mittelpunkt.
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Konzertante
Aufführung
Theater an der Wien: „Pompeo Magno“
(14.10.25) „Bayreuth Barock“ im Theater an der Wien:
Francesco Cavallis „Pompeo Magno“ gastierte in einer
schwungvollen Konzertfassung im Haus an der Linken Wienzeile.
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Staatsoper:
„Fin de partie“
(6.10.25) Die Staatsoper spielt wieder György Kurtágs Oper „Fin
de partie”, gefertigt nach dem gleichnamigen Theaterstück
von Samuel Beckett. Am kommenden Freitag gibt es die vorerst
letzte Chance, dem Werk in Wien zu begegnen.
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Premiere
Theater a.d. Wien: „Die Fledermaus“
(4.10.25) Die „Fledermaus“ gerät im Theater an der
Wien zum zwangsoriginellen Herumstochern in der österreichischen
Zeitgeschichte. Mit der bekannten Operette von Johann Strauß
hatte das Ergebnis nur mehr wenig zu tun.
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Premiere
Staatsoper: „Die verkaufte Braut“
(28.9.25)
Jetzt hat auch die Staatsoper ihre erste Premiere in der neuen
Saison hinter sich gebracht: Friedrich Smetanas „Verkaufte
Braut“ langweilte mit schäbiger Optik und penetrantem
Rummelplatzhumor das Publikum.
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Staatsoper:
„Iolanta“
(16.9.25) Die Staatsoper hat zu Saisonbeginn gleich einige ihrer
Neuproduktionen aus der letzten Saison auf den Spielplan gesetzt:
„Die Zauberflöte“, „Tannhäuser“ und
„Iolanta“. „Die Zauberflöte“ wird im
Juni noch einmal rechtzeitig zur sommerlichen Touristensaison
gespielt, für den „Tannhäuser“ und Tschaikowskys
Märchenoper sind 2025/26 keine weitere Reprisen mehr geplant.
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Premiere
Volksoper: „Die Zauberflöte“
(14.9.25)
„Zauberflöte“
dort, „Zauberflöte“ da. Nach der Staatsoper hat
sich jetzt die Volksoper eine Neuproduktion gegönnt. Mozart
und Schikaneders Welterfolg entpuppt sich am Währinger Gürtel
als Versuch einer Traumabewältigung und als zu langatmige Abhandlung
über das „Erwachsenwerden“.
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Staatsoper:
„Otello“
(8.9.25) Nach dem Open-Air-Konzert im Burggarten ist die Staatsoper
wieder in ihre angestammten Räumlichkeiten zurückgekehrt –
und der Starglanz des Vortages hat sich innerhalb von 24 Stunden
ziemlich verflüchtigt.
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Staatsoper:
„Die Zauberflöte“
(3.9.25) Wenn die neue Saison mit einer „Zauberflöte“
beginnt, kann eigentlich nichts schief gehen. Das Stammpublikum
ruht sich noch vom Festspielsommer aus, ohne das Gefühl zu haben,
viel zu versäumen. Und die Touristen erhalten, was sie erwarten:
Wien, Oper, Mozart, „Zauberflöte“!
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Wiener
Opernsommer: „La Traviata“
(16.7.25) Der Wiener Opernsommer bestreitet mit „La Traviata“
seine zweite Saison. Er hat am Heumarkt eine neue Heimstatt
gefunden: Auf dem Areal des Wiener Eislauf-Vereins. Wo im Winter
die Schlittschuhe ausgepackt werden, wird jetzt in der ersten
Julihälfte Oper gespielt.
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Staatsoper:
„Pique Dame“
(30.6.25) Nach drei Jahren hat die Staatsoper im Juni wieder
Peter Ilitsch Tschaikowskys „Pique Dame“ aus dem
Depot geholt und mit Anna Netrebko als Lisa eine „Herz-Dame“
des Publikums aufgeboten – und nach insgesamt vier Vorstellungen
mit „Pique Dame” und „Herz-Dame“ ging
es in die Sommerpause.
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Staatsoper:
„Siegfried“
(25.6.25) Die
Staatsopernsaison neigt sich dem Ende zu. In Anbetracht der
herrschenden Außentemperaturen kann das nur begrüßt werden.
Die erste sommerliche Hitzewelle hat Wien fest im Griff –
und Mime hätte seinen Sud auf der Opernterrasse mittels „Sonnenenergie“
brauen können. .
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Staatsoper:
„Die Walküre“
(22.6.25) Die zweite „Walküre“ im Staatsopern-Juni
2025 stand wieder im Zeichen eines starken Wälsungenpaares.
Andreas Schager fand dieses Mal für den Siegmund auch differenziertere
Töne. Außerdem wirft ein seltsamer Vorfall auf dem Galeriestehplatz
einige Fragen auf.
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Staatsoper:
„Rheingold“
(20.6.25) An der Staatsoper eilen die Götter wieder ihrem Ende
zu: der zweite „Ring“-Durchgang hat am Freitagabend
mit dem „Rheingold“ begonnen – und hätte insgesamt
mehr Würze gut vertragen.
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Konzertante
Aufführung
Theater an der Wien: „Proserpine“
(17.6.25) Im Theater an der Wien war Jean-Baptiste Lullys „Proserpine“
zu Gast und hat das Publikum zu einer Opernreise an den Hof
Ludwig XIV. eingeladen. Es war eine konzertante Aufführung –
ganz ohne Vulkanausbruch und von fliegenden Drachen gezogenem
Ceres-Wagen.
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Staatsoper:
„Götterdämmerung“
(15.6.25) Der erste Durchgang des „Rings“ ist absolviert.
Die „Götterdämmerung“ wurde seitens des Publikums
mit rund elf Minuten langem Schlussapplaus bedacht. So viel
lässt sich aber jetzt schon resümierend sagen: Es war der „Ring“
des Andreas Schager.
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Uraufführung
Theater
an der Wien: „Voice Killer“
(13.6.25) Das Saisonende naht. Im Theater an der Wien hat man
alle Kräfte noch einmal für eine szenische Uraufführung gebündelt:
„Voice Killer“, eine Oper von Miroslav Srnka auf
ein Libretto von Tom Holloway. Der Ersteindruck: lange, pausenlose
eindreiviertel Stunden.
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Staatsoper:
„Il barbiere di Siviglia“
(11.6.25) Rosina und Almaviva machen an der Staatsoper wieder
ihr Glück – und gespielt wird ausnahmsweise die alte Rennert-Inszenierung.
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Staatsoper:
„Siegfried“
(8.6.25) Zur ersten Pause hat sich nach einem verregneten Pfingstsonntag
doch noch die Sonne gezeigt, so als wollte sie dem Siegfried
von Andreas Schager ihre Referenz für seine sängerische Tatkraft
erweisen. Die Partie ist ja eine Art von tenoralem „Triathlon“
und Schager hat an diesem Abend mühelos den Olympiasieg errungen.
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Premiere
Kammeroper:
„Isacco“
(5.6.25) An der Kammeroper hatte eine ausgesprochene Rarität
Premiere: Das Oratorium „Isacco“ von Marianna Martines
– komponiert auf ein Libretto von Pietro Metastasio. Es
hat eine der aufwühlendstens Begebenheiten des Alten Testaments
zum Inhalt: die Abraham gottbefohlene Opferung seines Sohnes
Isaak.
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Staatsoper:
„Die Walküre“
(2.6.25) Nach zwei Jahren also wieder ein „Ring“
im Haus am Ring: In der „Walküre“ gab Andreas Schager
sein Staatsopern-Rollendebüt als Siegmund – und nach der
Vorstellung wurde ihm auf offener Bühne der Titel Kammersänger
verliehen.
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Volksoper:
„Le nozze di Figaro“
(30.5.25) Die Volksoper spielt wieder „Le nozze di Figaro“
– nein, nicht die erst vor drei (!) Jahren wiederaufgenommene
Inszenierung von Marco Arturo Marelli, sondern eine von Aix-en-Provence
nach Wien tansferierte Produktion der derzeitigen Direktorin
Lotte de Beer. Besucht wurde die zweite Aufführung der Premierenserie.
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Staatsoper:
„Norma“
(26.5.25) Während über Wien ein Wolkenbruch niederging, entlud
sich in der Staatsoper das Gefühlsgewitter zwischen Norma, Pollione
und Adalgisa. Die Seelen der drei rieben sich heftig: ein Abend
großer Gefühle und eher unsubtilen Gesangs. Berichtet wird von
der letzten Vorstellung der aktuellen Aufführungsserie.
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